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17, November, 19 Uhr

Eröffnung der Ausstellung
GABRIELE SCHÖNE
"VERSCHIEDENFRÜCHTIGKEIT"



….Warme Herbsttöne wandeln sich hier zu nächtlicher Dunkelheit und wieder sind es Stoffausschnitte, die dabei geschickt in gemalte Farbschichten übergeleitet werden.
Die nuancenreiche, abstrakte Folie scheint Stellenweise aus ihrem Inneren heraus zu leuchten und bietet so den auratischen Hintergrund, vor dem die exotische Pflanze jeweils in Szene gesetzt wird. …
Der immergrüne Erdbeerbaum, den Gabriele Schöne als Hauptmotiv für ihre elegischen Bildgeschichte gewählt hat, trägt, wie es beispielsweise von Zitrusfrüchten allgemein bekannt ist, gleichzeitig Blüten und reifende Früchte, repräsentiert somit in jeder Vegetationsphase gewissermaßen den Kreislauf des Lebens.
Das Gemälde mit dem Titel „Zu spät“ zeigt die stilisierte helle Blütenrispe zwar fröhlich im Luftzug durcheinander gewirbelt, von Botanikern werden die hübschen weißen Knospen des Heidekrautgewächses – in diesem Zusammenhang besonders passend – jedoch als „urnenförmig“ beschrieben. Noch viel deutlicher hindert uns allerdings die zum Greifen nahe Beere im Vordergrund vor allzu unbeschwertem Genuss. Aus ihrem Inneren steigt nämlich ein fahler Totenschädel mahnend an die milchig grünirisierende Oberfläche empor. …
„Memento mori“ tönt es leise aber nachdrücklich aus beiden Werken (das zweite Bild titelt „Abendläuten“), deren lyrische Stimmung von einst hochgeschätzten Gedichten inspiriert wurde.
Man sollte wieder Lenau lesen – die Künstlerin hat es getan.

Textauszug aus dem Katalog, der im Rahmen eines Künstlergesprächs im Jänner 2023 präsentiert wird:

Die Ausstellung ist bis 31. Jänner 2023 geöffnet
Weihnachtsferien:
23. Dezember 2022 bis 7. Jänner 2023


"Abendläuten" 2022, "Zu spät" 2022, Öl, Dirndlstoff/Leinwand, je 200 x 170cm


"Bon Voyage" 2021, Öl, Dirndlstoff/Leinwand, 150 x 120cm


"Verführung" 2021, Öl/Leinwand,120 x 100cm


"La Corme" 2022, Öl, Dirndlstoff/Leinwand, 160 x 130





RÜCKBLICK:

Am 20. Oktober, 19 Uhr

hatte DIE GESELLSCHAFT FÜR LITERATUR
ZUR LESUNG gebeten.

AUS DEM BRIEFWECHSEL
ALOIS VOGL - ANTON WICHTL

1010 Wien, Herrengasse 5




Nach einer erfolgreich absolvierten Messe zeigen wir nun bis 12. November Skulpturen und Fotografien von Martin Schrampf, dessen vegetabil/organische Metallskulpturen auch auf der Art Vienna großen Beifall gefunden haben.
Hier ein Einblick in seine laufende Ausstellung "Urban Exodus"









Zur Zeit wird auch eines seiner Objekte, die heiligen Blätter, im Rahmen der Wanderausstellung "Touch Nature" im österreichischen Kulturforum Budapest gezeigt:



Dort sind u. a. auch zwei weitere Künstler der Galerie nämlich Hubert Roithner und Laurent Ziegler vertreten.

"Wildbach III", 2021, Acryl/Molino

Foto der Arbeit von Laurent Ziegler folgt


VON 15. BIS 18. SEPTEMBER IN DER ORANGERIE IM SCHLOSS SCHÖNBRUNN



DORT PRÄSENTIERTEN WIR UNTER DEM TITEL
"PLANTEN UN BLOMEN"

eine auf den Austellungsort - die Orangerie von Schloss Schönbrunn - bezogene
Auswahl an Gemälden, Papierarbeiten, Fotografien und Skulpturen von 27 Künstlerinnen und Künstlern der Galerie:

REGINA ANZENBERGER
CHRISTY ASTUY
MICHAEL BLANK
CASALUCE/GEIGER
KARIN FERRARI
FABIAN FINK
JAKOB GASTEIGER
RUDOLF GOESSL
MARIA HAHNENKAMP
JOSEF KERN
SABINE MAIER
ALOIS MOSBACHER
YVONNE OSWALD
ROBERT PUCZYNSKI
WOLFGANG REICHMANN
HUBERT ROITHNER
ELISABETH VON SAMSONOW
CHRISTIAN ROTHWANGL
WERNER SCHNELLE
GABRIELE SCHÖNE
MARTIN SCHRAMPF
CLAUDIA SCHUMANN
FRITZ SIMAK
ALOIS TÖSCH
ANTON WICHTL
ROBERT ZAHORNICKY
LAURENT ZIEGLER




Copyright: ART VIENNA 2022 / Anna Stöcher


Copyright: ART VIENNA 2022 / Anna Stöcher

Copyright: ART VIENNA 2022 / Anna Stöcher

Bis 24. September zeigten wir in der Galerie
"Aus Wäldern"
Hubert Roithner - Malerei
Robert Puczynski - Skulptur




wir waren auf




YVONNE OSWALD präsentierte "Topographie der Vergänglichkeit" -
Fotografien aus verschiedenen Werkgruppen






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